Newsletter April 2020

Wer hätte gedacht, dass alles so schnell gehen kann...

Wie du vielleicht mitbekommen hast, bin ich vor knappen zwei Wochen aus der Schweiz nach Hamburg ausgewandert - etwas früher als geplant. Selbst an der Grenze wusste ich noch nicht, ob die Ausreise klappen würde. Hat sie aber und jetzt bin ich hier im Norden und versuche irgendwie anzukommen. Das ist gar nicht so einfach, inmitten der momentanen Umstände und der dynamischen Lage irgendetwas wie Stabilität zu finden. Gleichzeitig scheint mir das, was wir im Moment erfahren als eine unglaubliche Chance. Wir erleben ein massives Aufwachen, individuell und auch als Gemeinschaft. Plötzlich geschehen Dinge, die vorher als unmöglich galten. Und wir kriegen Zeit, nach jahrelangem Nach-Aussen-Schauen endlich den Blick nach innen zu werfen und uns einerseits zu fragen, was das eigentlich alles soll, wer ich bin, und wohin ich gehen will. Und darüberhinaus entsteht eine tiefe Verbundenheit mit der Gemeinschaft. Wohin wollen wir als Gemeinschaft? Was sind die Werte nach denen ich, nach denen wir leben? Obwohl wir dazu gezwungen sind, unsere sozialen Kontakte im "real life" auf ein Minimum zu begrenzen, entsteht so etwas wie ein globales Gemeinschaftsgefühl. Wir sitzen alle im selben Boot! Ich weiss nicht, wie es dir geht, aber ich fühle mich im Moment sehr viel mehr verbunden zu meinen Nächsten und fühle dieses Gemeinschaftsgefühl stark - obwohl ich hier in Hamburg, quasi weit weg von meinem gewohnten Umfeld bin.

In der Bhagavad Gita, einer als heilig geltenden indischen Schrift, steht, dass wir, in dem wir die Sinne nach Innen richten, die Möglichkeit bekommen, all das Unrelevante, das was die Klarheit vernebelt, mit Stille und somit endlosem Frieden zu ersetzen. Wenn kein Haben-Wollen da ist, dann gibt es auch nichts mehr, was wir verlieren können. Wir fühlen uns mit allem verbunden. Und alles wird eins. 

Nun ja, klingt einfach aber:
Es ist alles soo viel komplizierter? 

Das hilft mir, Ruhe und Klarheit zu finden:

1. Routine und Rituale 
Jeden Morgen mache ich die gleichen Atem- und Meditationsübungen. Ich versuche zur selben Zeit ins Bett zu gehen und zeitig am Morgen aufzustehen. 

2. Schlaf
Ein guter Schlaf ist das A&O für einen klaren Kopf am Morgen und ein starkes Immunsystem. Wenn's bei mir nicht ganz klappt mit dem Einschlafen, dann helfen mir CBD Tropfen, ein gut gelüftetes Zimmer und ein schon vor dem Abendessen abgeschaltetes Handy. 

3. What comes around goes around...
Ich achte mich, was ich zu mir nehme - ob in Form von Lebensmittel oder von psychischer Nahrung. Was und wie wir verdauen, hat einen massgeblichen Einfluss auf unser Denken, Fühlen und Handeln. Mein Tipp: viel vegane Rohkost & wenig News.

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Aurora II Mond - Andre Polar, Aiyana
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Danke, hast du dir Zeit genommen, von mir zu lesen. Ich wünsche dir viel Klarheit und Raum für deine Gedanken. 

Noëlle

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